Direkt
zum Inhalt springen,
zum Kontakt,
zur Suchseite,
zum Inhaltsverzeichnis,
zur Barrierefreiheitserklärung,
eine Barriere melden,

Cookie-Banner

Diese Website benötigt einen Cookie zur Darstellung externer Inhalte

Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir einwilligungspflichtige externe Dienste und geben dadurch Ihre personenbezogenen Daten an Dritte weiter. Über den Button „Mehr“ können Sie einzeln auswählen, welche Dienste Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung und Einwilligung jederzeit widerrufen.

ImpressumDatenschutzBarrierefreiheitBarriere melden
Rathaus
Kirche

Neuigkeiten

Sennfelder Bürger erkunden per Fahrrad

Erstelldatum16.07.2026

neue Gemeindeprojekte

Etwa 45 interessierte Bürgerinnen und Bürger ließen sich bei der Fahrrad-Bürgerversammlung durch Sennfeld und seine Flur lotsen, um sich von den laufenden Projekten der Gemeinde zu überzeugen. Kleine und große Maßnahmen, vom Spielplatz bis zum Gewerbegebiet, nahmen sie in Augenschein.

Vom Plan weg nahm Bürgermeister Oliver Schulze die Radfahrenden mit zum See, um ihnen das neue Plauderbänkle zu zeigen. Das war auf Initiative des Bunten Netzes mit Fördermitteln aus dem Regionalbudget der ILE Schweinfurter Mainbogen aufgestellt worden. Ebenfalls aus diesem Topf kam eine Förderung für den neuen Spielplatz der SG Sennfeld, informierte Schulze.

Den Standort der Bank kritisierte eine Mitfahrerin, angesichts einer ungünstigen Sicht und zu wenig Schatten. Schulze zeigte sich offen für eine Versetzung.

An der nächsten Station, der Grund- und Mittelschule, wies er auf den neuen Kleinbus der Gemeinde hin, den Vereine und Organisationen für ihre Zwecke anmieten können, „zu sehr guten Konditionen“. Zudem zeigte er das neue Spiel- und Klettergerüst für die Grundschüler, das die Gemeinde für 50.000 Euro und mit Hilfe des Bauhofs errichtet hatte.

An diesem Standort war auch der Schulhausneubau ein Thema. Von der Regierung habe man zwar eine Förderquote von 45 Prozent zugesagt bekommen, so Schulze, aber nicht auf die Baukosten von 33 Millionen Euro, sondern auf 26 Millionen Euro förderfähige Kosten. Was lediglich 11,7 Millionen Euro wären. Allerdings habe es ein „Missverständnis“ zu den gemeindlichen Unterlagen bei der Regierung gegeben, was noch geklärt werde. Ende Juli werde der Gemeinderat entscheiden, ob ein Neubau finanzierbar sei oder auf Eis gelegt werde.

Schulze kritisierte, dass vor einer Förderzusage die Gemeinde erst vollständige Planungen bis zur Kostenberechnung vorlegen müsse, was viel Geld und Zeit koste. Zudem habe sich die Regierung 19 Monate bis zu einer Aussage Zeit gelassen, während die Baupreise stiegen. „Das könnte man auch anders regeln“, meinte er.

Im neuen Gewerbegebiet „Breite Ellern“ wies er auf den Baubeginn der Firma Mainklima sowie der Firma FrankenZero für eine Entalkoholisierungsanlage für Wein hin. Weitere Flächen haben das Autohaus Echterstraße gekauft sowie die Firma Hofmann für ihre Kaffee-Rösterei. An einer großen Fläche sei ein anderes, besonderes Unternehmen interessiert. Drei Flächen seien in privater Hand.

An Erschließungskosten seien 6,8 Millionen Euro angefallen, inklusive des Regenüberlauf- und –klärbeckens, sagte er. Zwar würden die Gewerbesteuern nicht sofort fließen. Aber man habe bewusst einen Branchenmix gewählt, um die Einnahmen zu verteilen. Den Quadratmeter-Verkaufspreis nannte er mit 135 Euro, voll erschlossen.

Eine Premiere gab es für die Mitfahrenden, die in den Technikraum des neuen Regenbeckens auf der anderen Seite der Staatsstraße steigen durften. Die vorgeschriebene Einrichtung wurde in knapp einem Jahr parallel zum Gewerbegebiet gebaut. Das Klärbecken fasst 383 Kubikmeter, das Regenrückhaltebecken 970 Kubikmeter, informierte Schulze. Wenn im Ernstfall das Becken volllaufe, werde das Wasser dann gedrosselt abgegeben.

Für die Erschließung des Beckens mit den Leitungen waren einige Meter Schiene der Steigerwaldbahn, die über den Zugangsweg verliefen, abgebaut worden. Sie lagern jetzt daneben, „mit Genehmigung“, wie Schulze unterstrich. Seit sieben Jahren warte man auf eine Entscheidung zur Entwidmung der Bahnstrecke.

Zum dritten Mal führte Schulze die Radelnden zum Gelände am Brunnen 1, wo jahrzehntealte Schuttablagerungen endlich entfernt werden konnten, nicht ohne Probleme. Im Gemeindebauhof endete die Tour, wo der Heimatkundliche Arbeitskreis Essen und Getränke verteilte.