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Jubiläumskonzert Trachtenkapelle "DJS"
Erstelldatum07.04.2026
30 Jahre Trachtenkapelle „Die Jungen Sennfelder“
Ein Jubiläumskonzert voller Emotionen und Höhepunkte
Am Samstag, den 14. März, feierte die Trachtenkapelle „Die Jungen Sennfelder“ ihr 30-jähriges Bestehen mit einem eindrucksvollen Jubiläumskonzert, das den Besucherinnen und Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mit einem vielseitigen und anspruchsvollen Programm gelang es den rund 40 Musikerinnen und Musikern, sowohl auf die vergangenen 25 Jahre Konzertgeschichte zurückzublicken als auch ihre aktuelle musikalische Stärke unter Beweis zu stellen.
Ein besonderer Blick gilt dabei auch der musikalischen Leitung: Dirigent Alexander Kneuer steht seit nunmehr 30 Jahren – also seit der Gründung – an der Spitze der Kapelle. Gemeinsam mit dem damaligen Ehrenvorstand Helmut Büschel rief er die „Jungen Sennfelder“ ins Leben und prägte sie über drei Jahrzehnte hinweg mit großem Engagement, musikalischem Anspruch und viel Herzblut.
Bereits der Auftakt mit der „Treff Ouvertüre“ setzte ein kraftvolles Zeichen und eröffnete einen Abend, der von musikalischer Vielfalt und großer Spielfreude geprägt war. Ein besonderer Höhepunkt im ersten Konzertteil war das Oberstufenstück „Huckleberry Finn“ von R. Williams. Dieses Werk verlangte den Musikerinnen und Musikern höchste Konzentration und wurde mit viel Engagement und intensiver Probenarbeit – insbesondere während eines Probewochenendes – eindrucksvoll umgesetzt.
Gerade dieses Probewochenende zeigte einmal mehr, wie wichtig die Nachwuchsarbeit für die Kapelle ist. Mit Annabell an der Querflöte, Moritz am Schlagzeug, Phillip ebenfalls am Schlagzeug und Bennett an der Tuba standen gleich vier Jungmusikerinnen und Jungmusiker mit auf der Bühne, die sich derzeit in Ausbildung bei den „Jungen Sennfeldern“ befinden. Mit großem musikalischem Ehrgeiz, viel Fleiß und spürbarer Begeisterung brachten sie sich aktiv in die Probenarbeit ein und überzeugten auch beim Konzert durch ihre Ausstrahlung und ihr Können. Ihr Engagement unterstreicht eindrucksvoll die erfolgreiche Jugendarbeit der Kapelle und lässt optimistisch in die Zukunft blicken.
Ein weiterer Glanzpunkt war „Crouching Tiger, Hidden Dragon“, bei dem insbesondere das Schlagzeugregister sein ganzes Können unter Beweis stellte und für beeindruckende Klangmomente sorgte. Mit dem japanischen Marsch „Yagi Bushi“ von Naohiro Iwai wurde das Publikum auf eine musikalische Reise nach Fernost mitgenommen, bevor die Kapelle mit dem energiegeladenen Stück „Beetlejuice“ schwungvoll in die Pause überleitete.
Der zweite Konzertteil begann mit einem feierlichen Moment: Der NBMB-Vorsitzende Peter Geb ehrte die Gründungsmitglieder der „Jungen Sennfelder“ und würdigte deren langjähriges Engagement sowie ihren bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Kapelle.
Im Anschluss präsentierten die Musikerinnen und Musiker eine Reihe bekannter und beliebter Werke. Mit „Best of Beatles“ und „Lord of the Dance“ sorgten sie für mitreißende Stimmung im Saal. Besonders hervorzuheben war auch das Stück „Erinnerungen an Zirkus Renz“, bei dem Schlagzeuger Hannes Zinssler mit einem virtuosen Xylophon-Solo das Publikum begeisterte und großen Applaus erntete.
Ein ganz besonderer Moment des Abends war die Welturaufführung der Jubiläumspolka horch amal zum 30jährigem Jubiläum der Trachtenkapelle Die Jungen Sennfelder, komponiert von Valentin Köblitz.
Das mitreißende Werk wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und ließ niemanden mehr ruhig auf seinem Platz sitzen.
Charmant und kurzweilig führte die Moderation durch den Abend: Sabrina und Sofie verstanden es hervorragend, das Publikum mit interessanten Informationen, persönlichen Einblicken und einer angenehmen Portion Humor durch das Programm zu begleiten.
Mit Musik von John Miles verabschiedete sich die Trachtenkapelle schließlich von der Bühne – jedoch nicht ohne Zugaben. Das Publikum zeigte sich derart begeistert, dass gleich drei Zugaben lautstark eingefordert wurden. Darunter durfte natürlich auch die inoffizielle schottische Nationalhymne „Highland Cathedral“ nicht fehlen, mit einem grandiosen Oboe Solo die den Konzertabend stimmungsvoll abrundete.
Ein solcher Konzertabend ist jedoch nicht nur das Ergebnis musikalischer Leistung auf der Bühne. Ohne das große und langwierige Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer – sowohl beim intensiven Probewochenende als auch in der langen Vorbereitungszeit für das Jahreskonzert – wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich gewesen. Gerade bei einer Besucherzahl von rund 500 Gästen zeigt sich, wie viel Organisation, Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt hinter einem solchen Erfolg stehen.
Mit einem lachenden Herzen blicken die „Jungen Sennfelder“ nun auf ein ganz besonderes Jubiläumsjahr. Der Höhepunkt steht noch bevor: Im Juli wird das Blasmusikfestival „horch amal“ an der Sport- und Freizeitanlage stattfinden und drei Tage lang ganz im Zeichen der Blasmusik und der Gemeinschaft stehen. Ein Ereignis, auf das sich Musikerinnen und Musiker sowie Besucherinnen und Besucher gleichermaßen freuen dürfen.



