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Großes Interesse am „Tagebuch eines Bürgermeisters“

Sennfeld, den 28. 11. 2022

Es war ein überaus kurzweiliger launiger Abend, als Altbürgermeister Emil Heinemann im Bürgersaal der Alten Schule sein Buch „Aus dem Tagebuch eines Bürgermeisters“ vorstellte. Wegen Corona hatte der Zeitpunkt mehrmals verschoben werden müssen, jetzt ließen sich zahlreichen Gäste von seiner Buchpräsentation, den dargebotenen Lesungen und der äußerst geschmackvollen musikalischen Begleitung, in die umfangreichen kommunalen Tätigkeitsbereiche eines Bürgermeisters mitnehmen.

Selbst komponierte Musikstücke, vorgetragen in spanischer Sprache von der Sängerin und Gitarristin Catrinel Berindei umrahmten den Abend und waren der Brückenschlag zum Verein „Indio-Hilfe Peru“. Denn Emil Heinemann, Vorsitzender des Vereins, bestimmte den Gesamterlös aus dem Buchverkauf zugunsten der Sozialprojekte der Indio-Hilfe-Peru.

Dass Heinemann in seinen rund 22 Jahren Amtszeit, von 1996 bis 2017, jede Menge Interessantes, Besonderes oder auch Kurioses erlebt hat, konnte Bürgermeister Oliver Schulze in seiner Begrüßung gut nachvollziehen. Obwohl er als Nachfolger erst fünf Jahre im Amt sei, habe er bei der Lektüre des Buches bereits manche Parallele entdeckt, meinte er. Auch Heinemanns frühere Bürgermeisterkollegen Hans Fischer aus Schwebheim und Walter Korn aus Gochsheim sowie der ebenfalls anwesende amtierende Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus stimmten dem zu.

Etliche Anekdoten und Episoden aus seiner Amtszeit trug der Buchautor dem Publikum selbst vor, mal heiter und unterhaltsam, mal nachdenklich und ernst. Da ging es zunächst um Heinemanns Anfänge im Sennfelder Rathaus, als er am ersten Arbeitstag seinen ersten Schreibtisch – ein Schreibmaschinentischchen – selbst vom Staub der Nachkriegsjahre säuberte, um es dann mit dem damaligen Amtsboten Willi Schenk in das ausgesuchte Amtszimmer zu transportieren. Aber auch die gute Zusammenarbeit von politischer und kirchlicher Gemeinde, am Beispiel der Komödie Don Camilos und Peppone war genauso Thema wie sein legendärer und unerwarteter Besuch auf der Gochsheimer „Kärm“ gemeinsam mit dem damaligen Polizeidirektor Jürgen Karl im Jahr 1996. Weiter ging es um den abgeschafften Feiertag Buß- und Bettag, um die Aufstellung der Tourismusschilder an der BAB A 70, um gemeinsam mit Kollegen Hans Fischer besuchte Seminare des Bayer. Gemeindetages, um die Frage eines kleinen Mädchens in der Grundschule, ob ein Bürgermeister auf dem Fahrrad keinen Helm braucht und um seinen letzten Arbeitstag im Rathaus samt Schlüsselrückgabe.

So schilderte der eigens aus Erlangen angereiste Prof. Dr. Richard Riess, Theologe und ehemals Rektor der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie Mentor Heinemanns bei der Erstellung des Buches, wie der Tagesablauf des Büchermeisters aussieht. Wenn schon morgens die ersten Mitarbeiter oder Bürger warten, um ihr Anliegen vorzubringen. Wenn danach die Jubiläumsfeier ansteht, es dann weiter geht zu einer Baubesprechung, wenn die erste Sitzung des Tages stattfindet, danach ein wichtiger Termin im Landratsamt wartet und am Abend die Gemeinderatssitzung stattfindet oder die Jahreshauptversammlung eines Vereins besucht wird. Ein Bürgermeister ist immer im Dienst, werde jederzeit angesprochen und höre oft: „Gut, dass ich Dich grad treff, du müsstest mal….“.

 

Das reich bebilderte Buch mit seinen über 200 Seiten ist für 18,50 Euro erhältlich im Sennfelder Rathaus, bei der VR-Bank Main-Rhön in Schweinfurt und Gochsheim sowie im Buchhandel.

 

Bild zur Meldung: Sennfelds Altbürgermeister Emil Heinemann (Mitte) stellte sein Werk „Aus dem Tagebuch eines Bürgermeisters“ im Beisein vieler Gäste, darunter sein Mentor Prof. Dr. Richard Riess (links) sowie sein Amtsnachfolger, Bürgermeister Oliver Schulze (rechts), vor.

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