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Gemeinsames Feiern bei den „Sennfelder Tagen“ in Meduna di Livenza

Sennfeld, den 25. 07. 2022

Gemeinsam feiern und sich bei den italienischen Freunden wie zuhause fühlen: Das konnte die Delegation aus Sennfeld, die nach zwei Jahren coronabedingter Unterbrechung endlich wieder in der italienischen Partnergemeinde Meduna di Livenza zu Besuch war. Die dortigen „Sennfelder Tage“ im Jahre 35 plus zwei der Partnerschaft wurden von der Bevölkerung begeistert angenommen.

Beim dreitägigen Fest auf dem Rathausplatz der nordostitalienischen Gemeinde waren die kulinarischen Mitbringsel der Sennfelder Delegation der Renner, berichtet Helmut Heimrich, Vorsitzender des Förderkreises Meduna-Sennfeld und zweiter Bürgermeister. Er war mit seiner Frau Petra, mit Bürgermeister Oliver Schulze, mit Rolf Schäfer, Sonja Wachter und Horst Wetterich wieder einmal nach Italien gefahren. Im Gepäck: 1100 Bratwürste, 100 Kilo Grillfleisch, tiefgefrorene Laugenbrezel und 30 Liter Sauerkraut, gesponsert von der Firma Kühne.

Während die Männer in drei Tagen fünf Hektoliter deutsches Bier ausschenkten, halfen die Frauen bei der Essenszubereitung mit. „Wenn man sich mal unter die Besucher begab, wurde man sofort von einem zum anderen weitergereicht und umarmt“, lächelt Heimrich. Alle hatten sich viel zu erzählen von den zurückliegenden zwei Jahren, alle waren glücklich über das Wiedersehen.

Auch die Abschlussklasse der Mittelschule Sennfeld erfuhr auf ihrer parallel stattfindenden Abschlussfahrt in Meduna, was Partnerschaft und Freundschaft in Europa bedeutet. Die Jugendlichen hatten sich im vergangenen Schuljahr an einem Projekt der Präsidenten beider Länder, Bundespräsident Walter Steinmeier und Staatspräsident Sergio Matarella, beteiligt. Jeder deutsche und italienische Neuntklässler formulierte im Projekt „United Soulution“ auf Englisch – als gemeinsame Sprache – ein Statement zu seinen Sorgen in der Corona-Zeit. Und die waren sich sehr ähnlich: Die größte Not war das Alleinsein, dass sich die jungen Leute nicht treffen durften.

Ihre Präsentation war bei den „Sennfelder Tagen“ in Medunas Rathaus ausgestellt, berichtet Bürgermeister Oliver Schulze. Zudem wurden die Schüler am Abend auf dem Rathausplatz vor großer Publikumskulisse ausgezeichnet. „Eine besondere Würdigung für die Schüler“, freute er sich. Und ein Highlight für die jungen Leute, die untereinander schnell Freundschaften schlossen, miteinander Fußball spielten, Handynummern austauschten und beim Fest mithalfen. „Sprachbarrieren wurden einfach umgangen“.

Auch für die Gemeindevertreter aus Sennfeld gab es Überraschungen: einen Empfang in der historischen „Villa de Fortuna“, bei dem sie ein aufwändig gearbeitetes Buch mit Fotos aus 35 Jahren Partnerschaft überreicht bekamen. Schulzes italienischer Kollege Arnaldo Pitton unterstützt ganz intensiv die Bemühungen der Partnerschaft. Er nahm den Sennfelder Bürgermeister am Samstag auch zu einer Trauung mit – „das war sehr interessant“, so Schulze. Beide Männer haben Freundschaft geschlossen. „Aber überall in Meduna ist eine besondere Herzlichkeit und Verbundenheit zu spüren“, sagt Schulze.

Etwas Besonderes hatten sich die jungen Leute mit dem Wappen der Partnerschaft ausgedacht: sie kreierten es neu und fügten aus den beiden Gemeindewappen mit den Buchstaben S und M ein neues Emblem zusammen, eine gelungene Überraschung für alle Erwachsenen.

 

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