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Bürger erkunden per Fahrrad die aktuellen Gemeindeprojekte

Sennfeld, den 30. 05. 2022

Auf den aktuellen Stand der Dinge in Sennfeld ließen sich etwa 50 Einwohnerinnen und Einwohner Sennfelds bringen, die an der Fahrrad-Bürgerversammlung teilnahmen. Bürgermeister Oliver Schulze erläuterte an verschiedenen Stationen, welche Themen die Gemeinde aktuell bearbeitet.

Erste Station war an der Schweizer Straße, deren Sanierung beginnt. Hier werden in vier Abschnitten die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Die Fahrbahn wird asphaltiert, die Gehwege gepflastert, die Parkflächen analog der jetzigen Beparkung ausgewiesen. Am Pumpenhaus wird ein Lamellenklärer in den Untergrund gebaut, um Schmutzpartikel herauszufiltern, damit das Dachwasser über einen eigenen Kanal in die Natur geleitet werden kann. Kostenpunkt der gesamten Baumaßnahme: 2,42 Millionen Euro. Bis November 2023 soll alles fertig sein.

Am Sport- und Freizeitgelände ging es vor allem um das Gebäude der ehemaligen Gaststätte, das als Ausweichquartier für die zwei- bis dreijährige Bauzeit des evangelischen Kindergartens dienen wird. Mindestens 350.000 Euro wird der Umbau für die Betreuung der Kinder kosten. Die Ausschreibung der Arbeiten soll Ende Juni erfolgen, der Umbau ab September in drei Monaten erledigt sein.

Für Bring- und Hol-Zwecke können die Eltern nicht bis zum Gebäude fahren. Auf Nachfrage erklärte er, das Wasserwirtschaftsamt mache dies zur Auflage, weil das Gelände im Wasserschutzgebiet der Stadt Schweinfurt liegt. Die Eltern müssen am geschotterten Parkplatz an der Johann-Wenzel-Straße parken und mit den Kindern über die erneuerte Fußgängerbrücke durch den Wald laufen. Eventuell werde die Gemeinde die Fahrspur des Parkplatzes asphaltieren.

Wegen punktueller Probleme mit zugeparkten Straßen und Kreuzungen in Sennfeld, wodurch Feuerwehr und Rettungswagen behindert werden, habe der Gemeinderat beschlossen, einen Ordnungsdienst anzufordern, informierte Schulze.

Das neue Gewerbegebiet „Östlich der Staatsstraße 2272“ war die nächste Station. Der Bebauungsplan dafür umfasst 7,58 Hektar inklusive Biotop und Grünausgleichsflächen. Bebaubar sind 5,27 Hektar, davon sind 1,3 Hektar Straßen und Grünstreifen.

85 Prozent der Fläche gehören der Gemeinde, zeigte sich Schulze zufrieden. Bei einem Verkauf werde vertraglich eine Bebauung in drei Jahren festgeschrieben. Aktuell stehe die Gemeinde vor einem Vorvertrag mit einem Interessenten aus einer Großstadt, der an der A 70-Seite, im Industriebereich, 1,5 Hektar wünsche. Die anderen Flächen werden an mittlere und kleinere Unternehmen vergeben, natürlich vor allem aus der Gemeinde, aber je nach Branchenvorbehalt. Die Erschließungsplanung sei erledigt, jetzt folge die Ausführungsplanung. Möglicher Baubeginn der Erschließung sei Frühjahr 2023.

Über eine Linksabbiegespur von der Staatsstraße werde das Gewerbegebiet erschlossen. Ein favorisierter Kreisel könne erst gebaut werden, wenn das Thema Steigerwald-Bahnlinie endgültig entschieden sei.

Nach einem Stopp an der Grenzsteinwiese mit Planetenweg, einem gemeinsamen Projekt von Schülern des Olympia-Morata-Gymnasiums mit den Gemeinden Sennfeld und Gochsheim, ging es zum neuen Bauhof. Dort endete die Radeltour mit Weck und Wurst, ausgegeben vom Heimatkundlichen Arbeitskreis.

 

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