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Planetenweg zwischen Sennfeld und Gochsheim möglich - Gemeinden beantragen Mittel des Regionalbudgets für Lehrpfad

Sennfeld, den 05. 03. 2021

Unser Sonnensystem mit seinen acht Planeten im verkleinerten Maßstab  von 1 zu 1 Milliarde auf der Erde begehbar und erlebbar zu machen: Das ist Inhalt eines Planetenwegs, der zwischen Sennfeld und Gochsheim realisiert werden könnte. Als Rundweg zwischen den Nachbardörfern soll der Lehrpfad, Ergebnis eines P-Seminars des Olympia-Morata-Gymnasiums Schweinfurt, möglicherweise umgesetzt werden.

 

Zur Finanzierung stellten die beiden Gemeinden gemeinsam einen Förderantrag beim Regionalbudget. Voraussetzung für so eine Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung ist ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK), wie es die Gemeinden der Allianz Schweinfurter Mainborgen erstellt haben. Dann steht dem Mainbogen ein Budget von 100000 Euro zur Verfügung.

 

Gefördert werden öffentliche, gemeinschaftliche oder private Kleinprojekte mit maximal 20000 Euro Gesamtausgaben. Die Fördersumme kann bis zu 80 Prozent, maximal aber 10000 Euro betragen. Zweck der Projekte sollte sein, den Mainbogen als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Umgesetzt werden muss das eingereichte Projekt bis zum September.

 

Bürgermeister Oliver Schulze möchte mit seinem Bürgermeisterkollegen aus Gochsheim, Manuel Kneuer, die Idee der Q11-Gymnasiasten des OMG gerne umsetzen. Bei einem Treffen mit Allianzmanagerin Ursula Weidinger und der betreuenden Studiendirektorin Barbara Schug wurde ihnen die Arbeit der P-Seminaristen im Fach Geographie erläutert.

Es gibt auch eine grobe Idee, wo der 4,5 bis 5,5 Kilometer lange Planeten-Rundweg in der Flur verlaufen könnte. Die Sonne und damit der Beginn des Weges könnten an der Grenzsteinwiese stehen. Von dort ginge es unter der A70-Unterführung nach Gochsheim, vom Ort dann bei einer weiter östlich gelegenen Autobahnunterführung in die Sennfelder Gemarkung zurück und über einen Rundweg wieder zum Ausgangspunkt.

„Der Weg wäre ein weiteres Zeichen für die Verbundenheit und gute Zusammenarbeit unserer Nachbardörfer“, meint Bürgermeister Schulze, „und er würde eine Attraktivität für die Bevölkerung darstellen“.

 

Dargestellt werden sollen auf dem Weg die Planeten, deren tatsächliche Entfernungen und Größen im Weltall heruntergebrochen werden. An den acht Standorten der Planeten am Wegesrand sollen Sandsteinstelen und Erläuterungstafeln gestellt werden. Ein QR-Code würde für vertiefende Informationen auf eine eigene Webseite verweisen.

Mit der Landwirtschaft müssten die Standorte natürlich abgesprochen werden, erklärte Schulze. Er hofft mit seinem Gochsheimer Kollegen aber erst auf einen Zuschlag beim Regionalbudget. Sollte keine Förderung erfolgen, werde man sehen, ob die Gemeinden die Finanzierung selbst übernehmen können.

 

Bild zur Meldung: Bürgermeister Oliver Schulze (links) unterzeichnete gemeinsam mit seinem Gochsheimer Amtskollegen den Förderantrag beim Regionalbudget für den Planetenweg zwischen beiden Dörfern.

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