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Gemeinde baut Kernweg 102 aus und bekommt damit eine neue Zufahrt zum Bauhof Am Prünkel

Sennfeld, den 08. 12. 2020

In Rekordzeit von fünf Monaten und günstiger als veranschlagt baute die Gemeinde Sennfeld den sogenannten Kernweg 102 in der Flur. Er dient im gemeindeübergreifenden Wegenetz zum einen den immer größeren und schwereren landwirtschaftlichen Maschinen. Zum anderen kombiniert die Gemeinde damit eine neue Zufahrt zum neuen Bauhof sowie zum Kompostplatz Am Prünkel.
Damit beinhaltet der Kernweg einen klassischen Synergieeffekt, bei dem die Gemeinde und ihre Bürger sowie die Landwirtschaft gleichermaßen profitieren, meinte Sennfelds Bürgermeister Oliver Schulze bei der offiziellen Wegfreigabe. Dieser 386 Meter lange asphaltierte Kernweg ist der zweite, den die Gemeinde fertigstellt. Vor einigen Jahren war der Weg 104 im Bereich des Aussichtsturms gemeinsam mit der Gemeinde Schonungen ausgebaut worden.
Weg 102 führt nun von der Reichelshöfer Straße aus gesehen zum einen 180 Meter nach Norden, zum anderen beinhaltet er einen 200 Meter langen Abzweig davon nach Westen zum Bauhof. Damit könne auch die Zufahrt zum Kompostplatz erleichtert werden und den Verkehr entzerren, so Schulze.
Denn dieser Weg ist fünf Meter breit ausgebaut, wegen der Beanspruchung durch Bauhof und Landwirtschaft mit einem kräftigeren Aufbau versehen, erläuterte Arno Weimann vom beauftragten Büro Weimann Ingenieure (Dettelbach). Die eigentliche Kernwegbreite liegt bei 3,50 Meter Fahrbahn plus 50 Zentimeter Bankett an beiden Seiten und einem Seitengraben.
Dieser Ausbau wird vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken als förderfähige Kosten bezuschusst, sagte dessen Mitarbeiter Peter Doneis: Generell mit 65 Prozent und weil Sennfeld in der Gemeindeallianz Schweinfurter Mainbogen agiert und dort 2015 ein Kernwegenetzkonzept erstellt wurde, kommen als Bonus weitere zehn Prozent Förderung hinzu. Denn Kernwege sind für die Landwirtschaft die neuen Hauptschlagadern durch die Flur und entlasten die überörtlichen Straßen vom landwirtschaftlichen Verkehr, der immer häufiger große Entfernungen zurücklegen muss.
Die 1,50 Meter Mehrbreite und die Zufahrt zum Bauhof werden von der Gemeinde eigenfinanziert, sagte Thomas Bernhardt vom Bauamt. Die Baukosten brutto liegen bei 310 000 Euro, 30000 Euro wurden gegenüber der Vergabe eingespart, dankte Bürgermeister Schulze Ingenieur Weimann und der Baufirma Stolz (Hammelburg). Hinzu kommen noch Grunderwerbs- und Nebenkosten. Die Förderung durch das ALE liegt bei 90000 Euro.
Weil im Baugelände die streng geschützte Zauneidechse vorkommt, wurde diese mittels eines Reptilienzauns umgesiedelt und zwei neue „Wohnungen“, sogenannte Habitate, für sie gebaut. Als kleine Lebensraum-Hügel sind sie nun sichtbar. Schulze dankte hier der Unteren Naturschutzbehörde für die gute Zusammenarbeit.
Für die Mainbogen-Allianz erinnerten deren Sprecher, Schwebheims Bürgermeister Volker Karb, sowie Allianzmanagerin Ursula Weidinger an das gemeinsame Kernwegenetzkonzept. „Durch gemeinsames Planen sieht man über die Grenzen hinweg“, unterstrich Karb.

 

Foto: Bei der Eröffnung des neuen Kernwegs 102 waren dabei: (von links) Peter Doneis (ALE), Mainbogen-Managerin Ursula Weidinger, Planer Arno Weimann, Bürgermeister Oliver Schulze, Thomas Bernhardt vom Bauamt und Allianzsprecher Volker Karb.

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