Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)
Unter nachfolgendem Link können Sie hier das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) mit vorbereitenden Untersuchungen (VU) einsehen.
Definition und Funktion des ISEK
Das ISEK ist definiert als gebietsbezogenes strategisches und umsetzungsorientiertes Steuerungsinstrument der Stadtentwicklung mit einem ganzheitlichen integrierten Planungsansatz, das in einem dialog- und prozessorientierten Verfahren erarbeitet und fortentwickelt wird.
Das ISEK ist Fördervoraussetzung für alle Programme der Städtebauförderung und wichtiger Baustein für die Mittelbündelung von EU-, Bundes- und Landesprogrammen.
Ziele des ISEK
Das ISEK
- ordnet gebietsbezogene Ziele und Maßnahmen in den gesamtstädtischen Kontext ein,
- fördert damit Synergieeffekte und bündelt finanzielle und personelle Ressourcen,
- stimmt die Stadtentwicklungsplanung sektor- und ressortübergreifend ab und schafft die Voraussetzungen für eine gemeinsame Umsetzung,
- stellt einen effektiven und effizienten Mitteleinsatz sicher.
Aufgaben des ISEK: Was muss es leisten?
Die programmatischen Ziele der Stadtentwicklung werden für eine abgegrenzte Gebietskulisse festgelegt.
Das strategische Vorgehen und konkrete Maßnahmen werden in der Regel für einen Zeithorizont von 15 Jahren geplant und priorisiert. Innerhalb dieser 15 Jahre werden Projekte und Einzelmaßnahmen umgesetzt. Die Handlungsfelder werden integrativ betrachtet, Synergien und Konflikte berücksichtigt.
Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft werden mit Hilfe des ISEK informiert und an seiner Erstellung beteiligt.


