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Zirkusprojekt der Grund- und Mittelschule Sennfeld (25.04.2018)

„Manege frei“ für die Sennfelder Grund- und Mittelschüler

Sennfeld  (rv) Manege frei hieß es eine volle Woche lang für große und kleine Schüler in Sennfeld. Die Schulfamilie, also Lehrer, Elternbeiräte, Förderverein der Grund- und Mittelschule Sennfeld, Eltern und viele Sponsoren ermöglichten den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 1-7 die Teilnahme an einem Projekt mit dem Zirkus Luna aus Langendorf. Am Samstag vor einer Woche bauten die Zirkusleute um Peter Bethäuser das Zelt mit Hilfe vieler Väter auf der Wiese neben der Sennfelder Schule auf. Bereits im Vorfeld liefen Planungen und Organisation über die Schulleitung und das Kollegium. Am Montag war es dann soweit: Jede Klasse hatte täglich Training. Alle Kinder durften am Montag zunächst „schnuppern“, um sich dann für einen Programmpunkt zu entscheiden. Von Dienstag bis Donnerstag übten dann die 220 beteiligten Kinder in vier Gruppen mit Peter Bethäuser und seinem Team täglich je zwei Stunden Jonglagen, Trapezturnen, Diabolo, Pyramiden, Feuer- und Fakirkunst, Clownerie, Trampolinspringen, Seiltanz, Luftartistik, Gleichgewichtskünste und Tanz ein. Am Freitag und Samstag früh fanden dann je eine Generalprobe statt, zu denen jeweils Schüler, Lehrer und Interessierte geladen waren. Am Freitagabend und Samstagnachmittag dann gab es die Höhepunkte der Woche: zwei öffentliche Vorstellungen mit jeweils 110 Kindern als Akteure und den Eltern und etlichen Ehrengästen wie Bürgermeister, Gemeinderäte usw. Dabei war das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt und tosender Beifall belohnte alle Mitwirkenden für ihre grandiosen Darbietungen. Von den Erstklässlern bis hinauf zur Klasse Ü7 gab jeder sein Bestes. Das strahlende Lachen der Kinder war ein sicheres Zeichen dafür, dass die Entscheidung für die Zirkuswoche richtig war. Bei so manchen Schülern konnte man ungeahnte Fähigkeiten und Talente entdecken. Eltern, Lehrkräfte und natürlich die Schüler selbst waren mächtig stolz. Einige fragten gleich nach, wann wir den wieder „Zirkuswoche“ machen. Rektorin Elke Klehe war beeindruckt von den Leistungen der Schüler und überrascht, was manches „stille Wasser“ zu bieten hatte. Sie betonte die Wichtigkeit eines solchen Projekts für das Selbstbewusstsein der Kinder, den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Schüler. Außerdem war es ein unvergessliches Erlebnis, das man nicht alle Tage geboten bekommt. Zudem können alle Kinder auch einmal andere Talente und Fähigkeiten zeigen, die in der Schule nicht immer gefragt sind. Der Förderverein und Elternbeirat hatten ein zweites Zelt organisiert, in dem neben den üblichen Speisen und Getränken auch Popcorn und Zuckerwatte angeboten wurde.

Eine ganz besondere Woche für die Sennfelder Kinder, gefüllt mit neuen, tollen und einzigartigen Erlebnissen, die sicherlich bei den Mitwirkenden in lebhafter Erinnerung bleiben wird und nach Wiederholung ruft.

 

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